Was Leidenschaft aus dir und deinem Unternehmen machen kann, ist faszinierend.

Es gibt Millionen von Eisdielen aber nur einen Paolo Coletto. Wenn du beim Lesen des Artikels unbedingt nach Bozen fahren willst, dann hast du die Magie der Leidenschaft verstanden.

  • Coopyright: fotolia.de anaumenko

Gerade erscheint ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung "Eisguru aus Südtirol"
(Tipp: gleich lesen, bevor er gelöscht wird!)

Beim Lesen läuft mir das Wasser im Mund zusammen, aber auch meine Synapsen feuern auf Hochtouren: Hier macht jemand einiges richtig.

1. Paolo Coletto lässt sich leidenschaftlich auf seinen Beruf ein. Er geht deutlich mehr als die "eine Meile" mehr. Er fragt nicht danach, ob es sich lohnt oder was die Marktforschung sagt. Er interessiert sich nicht für "Trends" und "Moden". Er fragt nicht, welche Preise die anderen Eisdielen für eine Kugel nehmen. Er hat seinen eigenen Qualitätsanspruch und setzt den durch. 

2. Er erzählt Geschichten. Ganz wichtig dabei ist die Geschichte nach dem "woher", quasi die Genesis. Man erfährt etwas von der "Suche nach Gott" und indischen Ashrams. Dann inszeniert er seine neuen Sorten als "Eingebungen" seiner Meditationen. 

3. Er inszeniert die Zutaten. Er "bezieht seine Milch vom Parggenhof im Hochpustertal, wo die Kühe besonders schmackhaftes Heu fressen". 

4. Er ist sein eigener Markenbotschafter. Dazu gehört seine besondere Erscheinung ("Er trägt goldene Ohrringe zu schwarzem Zopf") und Aussagen wie: "Eismachen ist für mich wie Yoga". Er sorgt dafür, dass selbst die SZ aus München über ihn berichtet.

Eismachen ist ein Handwerk. Inszenierung ist Kunst. Auch andere Handwerker können sich so zur Marke machen. 

18.07.2017 11:22 Alter: 2 Monat(e)
Kategorie: Homepage-News

Diese Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie in unsererDatenschutzerklärungOK